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Von A wie „Abwasser“ bis Z wie „Ziegel“: Die Häuslbauermesse

5 Minuten Lesezeit

Von A wie "Abwasser" bis Z wie "Ziegel": Die Häuslbauermesse

Fünf Tipps für den perfekten Messetag

Sie ist ein Format der Superlative: 35.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, 500 Bauprofis und 40.000 Besucher. 32 Jahre hat die Häuslbauermesse inzwischen auf dem Buckel – und ist dabei noch kein Bisschen Müde! Die größte Baufachmesse im Süden Österreichs rockt jedes Jahr Anfang Jänner die Branche. Alle Hallen, eine zusätzliche mobile und sogar die Gangflächen versorgen die Besucher mit Infos und Angeboten. Wie holt man als Besucher  aus dieser Dichte nun das Beste für sich raus? Mit diesen fünf  – sehr persönlichen – Tipps gelingt der Messebesuch garantiert!

 

 

 

Messe-Outfit

Ein Messebesuch ist neben aller frisch erworbener Information – und genossener Kulinarik zugegeben auch sehr anstrengend. Die Wahl der richtigen Kleidung – und besonders, des passenden Schuhwerks – tragen viel zu einem angenehmen Tag bei.  In den Hallen ist es zumeist recht warm. Parker und Wollpulli sollten daher idealerweise an der Garderobe bleiben und dort auf den Nachhauseweg warten. Der Zwiebellook ist der Star des Tages: Schichtweise kann abgelegt werden, was gerade zu viel ist. Bequeme, nicht zu warme Schuhe runden das perfekte Messeoutfit ab.

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Langschläfer-Bonus

In der Früh im Stau stehen, um sich die besten Messeangebote zu angeln? Aus subjektiver Perspektive der Autorin unnötig. Viele Besucher stürmen die Hallen bereits am frühen Morgen und nehmen damit – gerade unter der Woche im Berufsverkehr – ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in Kauf. Wer sich für seinen Messebesuch einen Tag frei nimmt oder das Wochenende dafür nutzt, kann getrost ausschlafen, in Ruhe Frühstücken und – wenn andere schon wieder Richtung Mittagsschlaf streben – relaxed auf die Messe kommen. Die Angebote der Aussteller sind unverändert hochwertig und für einen ausgedehnten Messebummel ist dann auch noch Zeit; schließlich sind die Hallen bis 18 Uhr geöffnet!

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Ausstellerübersicht

Ein Ausstellerverzeichnis ist das Herzstück jeder Messe. Darin finden die Besucher eine Liste aller anwesenden Firmen und deren Branchen – dazu auch noch kompakt das Vortragsprogramm. Gerade bei der Häuslbauermesse ist es unbedingt notwendig, sich im Vorfeld zu überlegen, welche Unternehmen und Dienstleister besucht – und verglichen – werden sollen. Einerseits ist das Ausstellerverzeichnis der Häuslbauermesse online via www.haeuslbauergraz.at verfügbar, es liegt am Mittwoch vor der Messe der Kleinen Zeitung bei und kann in den Eingangsbereichen auf der Messe mitgenommen werden.

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Bushose

Was gibt’s schöneres als alleine im Auto lauthals „I’m gonna be“ von den Proclaimers mitzusingen? Richtig, dabei nicht im Stau zu stehen. Wer nicht auf den „Langschläfer-Bonus“ setzt oder schlicht kein Verkehrsrisiko eingehen möchte, dem sei die Anreise zur Messe mit Zug, Bim, Bus wärmstens empfohlen. Wer seine Sheldon Cooper’sche Bus-Hose dennoch nicht auspacken mag und lieber im Kreise der eigenen Keime anreist, hat Möglichkeiten sich über die aktuelle Straßen- und Parksituation zu informieren: Alle lokalen Radiosenden liefern dazu verlässliche Updates in den Verkehrs-News. Und wer schon so mutig war und in der C.v.H.-Straße nach Alternativen ringt, wird durch einen Blick auf die Videowall fündig. Darauf sind u.a. die aktuellen Parkempfehlungen eingeblendet.

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Wassertransporter

Der Besuch der Häuslbauermesse gleicht einer Shoppingtour – im XXL-Format. Da Investitionen in dieser Größenordnung nicht in eine Einkaufstasche passen, sollte man sich ausreichend Zeit nehmen und an seinen Wasserhaushalt denken. Anders als die neuen Fenster passt eine PET-Flasche Wasser in jede Handtasche. Auch wenn die Aussteller ihre Kunden mit Getränken und Snacks verwöhnen – oder ein Wahnsinns-Gastro-Angebot kaum Wünsche offen lässt – schadet der schnelle Schluck aus der Flasche unterwegs nicht. Im Gegenteil. Nichts ist unangenehmer als durstig einzukaufen.

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Marina
Blogeintrag gepostet am 17.01.2016
von Marina
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