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Künstlerbiografien

Erwin Bohatsch (*1951 in Mürzzuschlag) 1971 bis 1976 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, lebt in Wien und in Beistein (Steiermark). Bohatsch trat ab Anfang der 80er Jahre in zahlreichen öst. und int. Ausstellungen als wesentlicher Exponent einer neuen Malerei in Erscheinung. Ausstellungen (Auszug): Berliner Schau „Zeitgeist“ (1982), „Trigon“ des „steirischen herbsts“ (1983) (Thema: „mythos, eros, ironie“), „Avantgarde of the Eighties“(Los Angeles, 1987), „Jahrzehnt der Malerei“ (Wien, 1992), Übersichtsschau auf die aktuelle österreichische Kunst „elements“
(Dublin, 1996); große Retrospektive im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (Palais Liechtenstein, 1999).


Herbert Brandl (*1959 in Graz) Ab 1978 Studium an der Hochschule für angewandte Kunst Wien, lebt in Wien. Ein Hauptvertreter der neuen österreichischen Malerei. In der Wiener Secession und im Grazer Forum Stadtpark machte Brandl 1981 erstmals
massiv auf sich aufmerksam, seither zahlreiche Personalen und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Ausstellungen (Auszug): Biennale von Paris (1985), „De pictura“ (Brügge, 1990), „documenta IX“ (Kassel, 1992) und „Der zerbrochene Spiegel“ (Wien, 1993) hervor. 1999 große Personale in der Kunsthalle Basel.
 

Peter Dressler (*1942 in Kronstadt) 1966 bis 1971 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, lebt in Wien. Dressler ist seit Ende der 60er Jahre fotograisch tätig - konzeptuell wie dokumentarisch. Er ist sowohl Praktiker als auch Theoretiker. Ab Anfang der 70er Jahre Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen.
Ausstellungen und Publikationen (Auszug): „7 Wege des Sehens“ (Wien, 1973), „Geschichte der Fotograie in Österreich“ (Wien, 1985), „With Great Interest“ (Melbourne, 1990), „Antagonismus“ (Paris, 1996), „Ich ist ein anderer“ (Graz, 1997). Publikationen: „Das Wiental“ (1983), „Ein Kaisergedanke“ (1988), „Zwischenspiel“
(1989).


Michael Kienzer (*1962 in Steyr) 1977 bis 1979 Ortweinschule Graz, lebt in Graz und Wien. Michael Kienzer zählt zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Nach einigen Jahren als Bühnenbildner am Westfälischen Landestheater Castrop, trat er
in zahlreichen Präsentationen vor allem als Bildhauer in Erscheinung, der die Grenzen der Gattungsbegriffe Skulptur und Plastik konsequent überschreitet. Ausstellungen (Auszug): „Neue Wege des plastischen Gestaltens in Österreich“ (Graz und Wien 1984),
„Trigon 85“(Graz), „Museum des 21. Jahrhunderts“ (Wien 1989), „Surface radical“ (Paris1992), Los Angeles Biennale 1999. Zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum.

Tobias Pils (*1971 in Linz) 1990 bis 1994 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, lebt in Wien. Der Maler und Graiker wurde 1994 als bisher jüngster Künstler mit dem begehrten Otto-Mauer-Preis ausgezeichnet und kann trotz seiner Jugend auf ein
beachtliches Werk zurückblicken. Ausstellungen (Auszug): Kunstmessen von Köln und Chicago, Teilnehmer der 4. Biennale Integraf Alpe-Adria (Udine, 1993), Millenniums-Schau „Kunst aus Österreich“ (Bonn, 1996), „Form und Funktion der Zeichnung heute“ (Frank-
furt, 1997). Mehrere Buchprojekte, u. a. mit Friederike Mayröcker.


Stefan Sandner (*1968 in Wien) 1988 bis 1993 Studium an der Hochschule für angewandte Kunst Wien, lebt in Wien. Sandner ist ein Maler auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. In zahlreichen Ausstellungen seit Mitte der 90er Jahre hat der Künstler
neue Lösungen vorgestellt, Malerei an den Grenzen der Wahrnehmung erprobt, dabei aber stets ihren zweidimensionalen Charakter betont – als Tableau oder als Wandbild.


Franz Schachinger (*Österreich) lebt in Wien. Fotograiert überall bis zum Umfallen.


Hubert Schmalix (*1952 in Graz) 1971 bis 1976 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, lebt in Los Angeles und Wien. Wie sein Studienkollege Erwin Bohatsch ein wesentlicher Vertreter der neuen Malerei der 80er Jahre, für welche die Grazer
Neue Galerie und ihr damaliger Leiter Wilfried Skreiner wichtige Unterstützungsarbeit leisteten. Schmalix nahm 1980 am „aperto“ der Biennale von Venedig teil, war 1981 in Graz in der Schau „Neue Malerei in Österreich“ und bei „Trigon“ vertreten. 1984
Teilnahme an der Biennnale Sydney und an „An International Survey of Recent Painting and Sculpture“ (New York), 1989 Biennale Istanbul, 1993 „Der zerbrochene Spiegel“ (Wien) und „La Coesistenza dell‘Arte“ (Venedig). 1994 große Personale im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (Palais Liechtenstein).


Thomas Stimm (*1948 in Wien) 1966 bis 1974 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien, lebt in Wien und Köln. Stimm ist ein Wanderer zwischen den Dimensionen. Der Maler und Graiker hat sich vor allem ab Anfang der 80er Jahre als Vertreter einer malerischen Plastik einen ziemlich einzigartigen Platz in der österreichischen Kunstszene gesichert. Stimm hat auch zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum realisiert. Ausstellungen (Auszug): „Terrae motus“ (Neapel, 1986 und Paris, 1987), „Visionäre
Architektur“ (Wien,1988), „Sensualité, Purisme“ (Paris, 1991), „Wotruba und die Folgen“ (Wien, 1994) und „Kunst auf dem Laufsteg“ (Berlin, 1998) gezeigt. Seit 1978 zahlreiche Personalen zwischen Krems und New York.


Helmut Tezak (*1948 in Graz) Architekturstudium an der TU Graz, lebt in Graz. Tezak beschäftigt sich seit 1976 mit der Fotografie und bevorzugt die Methode der Serie. Seine Werke hat Tezak in zahlreichen Ausstellungen und etlichen Publikationen präsentiert, die den Fotografen als durchaus eigenständigen Autor etablieren.
Ausstellungen (Auszug): „Dakar“ (Ausstellung Graz, 1983 - Buch 1984), „Die südsteirische Weinstrasse“ (Buch, 1984), „3 Orte“ (Ausstellung Graz, 1987), „Chinesisch“ (Ausstellung Graz, 1991, Buch, 1992), „Skulpturen im Park“ (Buch, 1993).


Gustav Troger (*1951 in Kohlschwarz) 1969 bis 1973 Ortwein-schule Graz, lebt in Los Angeles und Graz. Troger ist einer der pro-duktivsten und vielseitigsten heimischen Künstler. Zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum. Der Otto-Mauer Preisträger des
Jahres 1987 hat sein facettenreiches Schaffen in unzähligen Personalen und Gruppenausstellungen präsentiert und ist mit Werken in der Sammlung von Donald Hess (Napa Valley, Kalifornien) vertreten. In Europa und in den USA gestaltete Troger mehrere Aktionen unter dem Pseudonym Clarence Anglin.


Christian Wachter (*1949 in Oberwart) Studium an der TU Graz, lebt in Wien. Wachters Befassung mit der Fotograie (ab Anfang der 80er Jahre) hat bisher ein vielschichtiges, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes Werk, gezeitigt. Landschaft, Porträt,
Stilleben, Ausstellungs- und Architekturfotograie sowie konzeptuelle Arbeiten zeigen Wachters differenzierte Auseinandersetzung mit den Fragen medialer Reproduzierbarkeit von Wirklichkeit.
Ausstellungen (Auszug): Zahlreiche Personalen und Ausstellungsbeteiligungen u. a. „hier und da“ (Graz, 1988), „ABPOPA/AURORA“ (Graz, 1990 und Wien, 1991), „Netz und Knoten“ (Graz, 1995), „surplus“ (Wien, 1999).


Siegrun Appelt (*1965 in Bludenz) Die Künstlerin lebt und arbeitet in Wien. Ausstellungen and Ausstellungsbeteiligungen ab 1996 (Auszug): Raum für aktuelle Kunst – Prosart (Luzern,1996), Raumvorstellungen, Künstlerwerkstatt Lothringerstraße 13 (München, 1999), Mailand – Europa 2000, Padiglione d’Arte Contemporanea
(Mailand, 2001), 38.028.797.018.963.968 Lichtinstallation im Maag Areal (Zürich; 2004), Moderato cantabile, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, 68.719.476.736 Lichtinstallation im Museumsquartier Wien (Wien, 2004)

 

Gerold Tagwerker (*1965 in Salzburg) 1983-89 Studium an der Hochschule Mozarteum, Salzburg, Klasse für Malerei; lebt und arbeitet in Wien Ausstellungen (Auszug): Galerie Lisi Hämmerle (Bregenz, 1996), „PANORAMA“, Neue Galerie am Landesmuseum
Joanneum, (Graz, 1997), „casino“, Galerija SV.Toma - Rovinj ArtProgram, Rovinj (Kroatien, 2000), „special projects“, ART Chicago (Chicago, 2001), „urban studies - Friedrichshafen“, Kunstverein Friedrichshafen (Friedrichshafen, 2003), „Fine Words Butter No Cabbage“, The Hyde Park Art Center Chicago (Chicago, 2004).



Dorothee Golz (*1960 in Mühlheim an der Ruhr (D)) 1982 - 1985 Studium der Kunstgeschichte und Ethnologie an der UniversitätFreiburg; 1986 Diplome National Supérieur d’Art Plastique an der Hochschule für Angewandte Kunst Straßburg; lebt in Wien Ausstellungen (Auszug): Wiener Secession (Wien, 1996), “Scientiic Analysis of an Unsuccessful Day (Essen,1997), Galerie Arndt & Partner (Berlin 1998), Galerie Maier-Hahn (Düsseldorf, 1998), ”The Dream of the Great Red Patch (Köln, 1999); Yokohama Portside Gallery (Yokohama 2001); Galerie Hohenlohe & Kalb (Wien, 2002).


Michael Schuster (*1956 in Graz) Der Grazer Künstler Michael Schuster setzt sich seit den 70er Jahren in seinen medienrelexiven Arbeiten mit der Problematik der Wahrnehmung bzw. Reproduktion von Realität auseinander, wobei sein konzeptioneller Ansatz nicht nur zu einer Befragung der Realität, sondern vor allem zu einer Befragung des Mediums Fotograie selbst geführt hat.

 

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